Aufschiebeverhalten…

12. April 2015

… ist besonders stark, wenn das Ziel weit weg und der Erfolg nicht abschätzbar ist. Die nächsten Klausuren (A/O und Community Psychology) sind im September, die Masterarbeit muss erst im April 2016 abgegeben werden. Aber als alter Fernuni-Hase habe ich natürlich eine Lerngruppe, in der wir die Arbeit aufgeteilt haben (so sind die Ziele nicht so weit weg), und bin schon fleißig dabei Pflichtliteratur abzuheften und Ordner zu beschriften *hust*… ähhm… Pflichtliteratur zu lesen und Zusammenfassungen zu machen.
Schade, dass es in A/O keine leseleitenden Fragen gibt… da weiß man dann nicht so recht, was wichtig ist und was man bei der Zusammenfassung weglassen könnte. Wenn ich die A/O-Erfahrung aus dem Bachelor heranziehe, dann ist alles wichtig – selbst die Fußnote im Exkurs eines eigentlich nicht klausurrelevanten Zusatztextes. Oder so.
Was soll’s  – es sind ja nur gut 1000 Seiten Pflichtliteratur, da kann man doch auch leicht noch die empfohlenen Zusatztexte…

Ich bin dann mal weg. Lesen. weblog-smiley-102

MA – es geht los

2. April 2015

So, mein selbst vorgeschlagenes Masterarbeits-Thema im LG Bildungspsychologie wurde angenommen und der Titel wird nun ans Prüfungsamt zur offiziellen Anmeldung weitergeleitet. Ich empfinde es als Luxus, dass ich da selber kreativ werden durfte – das wird nicht in allen Lehrgebieten so gehandhabt.

Mir kommt es so vor, als ob es im Master viel viel schneller vorwärts geht… vielleicht liegt es aber auch daran, dass es bei der Stoff-Fülle keine Zeit zum Luftholen gibt 25? Ich hatte jetzt ganze 5 Tage zwischen Abgabe von Hausarbeit + Exposé und Semesterbeginn „frei“, hab die Zeit für einen Kurz-Urlaub genutzt und sitze hier schon wieder mit den Master-M4-A/O-Unterlagen. Kleiner Tipp für die Leute im Hagener Psycho-Bachelor, die ihren Master auch in Hagen machen wollen: werft euren Modul-8-Lernkram nicht weg, das A/O-Mastermodul baut darauf auf!

mal ein wenig Staubwischen hier…

16. März 2015

Es schauen tatsächlich noch Leute in mein Blog, das schon ewig vor sich hinschlummert – wow! Also mal ein kleines Update:

Ich habe dem B.Sc. Psychologie erfolgreich abgeschlossen (im November 2013) und gleich mit dem Master weitergemacht. Jetzt sitze ich am Exposé zur Masterarbeit… d.h. ich sollte daran sitzen *räusper*. Das Thema ist passenderweise Aufschiebeverhalten ;).
Aber wie das beim Recherchieren so ist – man landet an den merkwürdigsten Orten. Da ich auf der Website von Piers Steel, PhD, eine Anmerkung machen wollte, brauchte ich meinen WordPress Account und voilà, da bin ich.
Vielleicht demnächst wieder öfter, wer weiß.

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Nein

11. März 2011

Ich werde nichts zur Modul-7-Klausur schreiben. Nein. Nein. Nein. Ich will auch nicht mehr drüber nachdenken.

Jetzt ist erst mal Normalität angesagt, mit Hausputz und in Ruhe was Leckeres kochen und so. Jawollja!

Funkstille?

23. November 2010

Das neue Semester läuft auf vollen Touren, und ich habe weder Ideen noch Zeit fürs Bloggen. Modul 7 (Differenzielle Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik) ist spannend, hat viel Pflichtliteratur – und außerdem habe ich mir in einem Anfall von Wahnsinn noch ein paar zusätzliche Bücher zu den Themen besorgt, die irgendwann wenigstens grob durchgeblättert werden wollen.

Mein „nichtpsychologisches Wahlpflichtfach“ darf ich auch nicht aus den Augen verlieren, und ich habe  noch relativ überraschend einen Praktikums-Job bekommen.  Genug zu tun für 24/7 .

Jogblog

23. Oktober 2010

Laufen kann man es ja nicht ernsthaft nennen, was ich da mache – laut Garminchens Auswertungsprogramm bewege ich mich im Joggingtempo vorwärts. Lang hat es gedauert, aber seit einer Weile  habe ich nicht mehr das Gefühl, nach 5 Minuten die erste Pause einlegen zu müssen. Wahnsinn! Ernsthafte LäuferInnen wie die Weinbergschnecke werden sich vermutlich krank lachen über meine 5-6 Kilometerchen, aber für mich ist das ein echtes Erfolgserlebnis.
Nein, ich werde jetzt nicht übermütig und fange mit dem Marathontraining an! Bestimmt nicht. Kann ich meinem Hund nicht zumuten…

Leider habe ich nicht ganz so schöne, fotogene Strecken hier – aber ein paar Impressionen müssen jetzt mal sein:

frostiger Morgen

Start zum Morgen-Läufchen

Frost-Detail

knackiger Frost, morgens, 9 Uhr im Oktober

 

hinaus in die Felder

hinaus in die Felder

Mittlerweile macht das regelmäßige Laufen Joggen richtig Spaß, kann ich nur empfehlen! Jawollja!

Party!

8. Oktober 2010

Die Klausuren sind bestanden, das M6-Forschungspraktikum unserer Gruppe wird anerkannt… wir waren echt ein super Team.

 

Nützliche Programme

20. September 2010

Nachdem im Frühjahr mein altes Laptop genau am Anfang des Experimental-Praktikums den Geist aufgegeben hatte und ersetzt werden musste, hatte ich nur die wichtigsten Standard-Programme auf dem neuen Rechner installiert. Jetzt habe ich endlich mal Zeit gefunden, noch ein paar nützliche Arbeitshilfen nachzurüsten.

Ganz begeistert bin ich vom PDF-XChange-Viewer.
Der Nachteil bei den im pdf-Format zur Verfügung gestellten Uni-Skripten ist ja, dass man ohne das unbezahlbar teure Adobe-Programm die Texte nicht bearbeiten kann. Markierungen, Randnotizen u.s.w. sind mit den üblichen pdf-Readern nicht möglich – mit ein Grund, warum ich ausschließlich mit den Papier-Versionen lerne. Der PDF-XChange-Viewer eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Markieren, reinkritzeln, kommentieren… alles kein Problem mehr. Die Datei unter einem anderen Namen abspeichern, und schon hat man sein persönlich bearbeitetes Skript. Phantastisch! Mal schauen, ob ich den Weg zum papierlosen papierreduzierten Büro noch schaffe.

Im neuen Semester gibt es wieder viel Stoff, der mit Mindmaps strukturiert werden kann. Früher hatte ich Freemind auf dem Rechner, war aber mit der Bedienung nicht ganz glücklich. Besser ist der Nachfolger Freeplane – ein 100 %iger Ableger von Freemind, der mehr Wert auf die Bedienfreundlichkeit legt. Für ein Kostenlos-Programm ganz ordentlich.

Noch nicht anfreunden konnte ich mich bisher mit dem vielgelobten Zotero , einer Erweiterung von Firefox zum Sammeln und Zitieren von Internetquellen, die auch als Literaturverwaltungsprogramm funktioniert. Vielleicht fehlt mir aber einfach zur Zeit der Bedarf dafür. Citavi finde ich für Literaturverwaltungszwecke sympathischer.

Zu meinen wichtigsten und am meisten genutzen Programmen im vergangenen Semester gehörte Skype. Für die Gruppenarbeit in Modul 6 habe ich besonders die Gruppen-IM-Funktion von Skype schätzen gelernt. Sobald mindestens zwei Leute der Gruppe online sind, kann gechattet  werden – alles Geschriebene bleibt erhalten. So können die restlichen Gruppenmitglieder später alles nachlesen und es gehen keine Ideen unter.

Für die Lern-Karteikarten nutze ich schon seit langem „Lernen durch Wiederholung“, ein einfaches, unmodern aussehendes Programm, das aber seinen Zweck gut erfüllt und problemlos mit eigenen Karteikarten gefüttert werden kann.

Jetzt fehlt mir nur noch ein Progrämmchen, um die Espressomaschine in der Küche vom Büro aus übers Internet fernzusteuern, damit ich die Vorheiz- und Brühzeit auch noch zum Lernen nutzen kann 😉 .

Es ist mal wieder an der Zeit…

11. September 2010

… den Schreibtisch aufzuräumen.

Die Klausuren sind geschrieben, die Skripte für Modul 5 kann ich getrost ins Archiv packen. Die Testkonstruktions-Unterlagen lasse ich mal noch im Regal – es wäre nicht schlecht, wenn ich da einen weiteren Versuch bekommen würde 😉 . Ohne die zusätzliche Belastung durch das Forschungs-Praktikum und mit der Grundlage des bisher erarbeiteten Kenntnisstandes ließe sich da sicher eine halbwegs annehmbare Zensur rausholen. Die Klausur am Montag hat mir jedenfalls meine Lücken gnadenlos aufgezeigt. Eine interessante Erfahrung .

Wer sich über das M6-Forschungs-Praktikum informieren möchte, kann das übrigens in Neves Blog tun – ihrem Artikel ist nichts hinzuzufügen.

Weiter geht es jetzt mit der Persönlichkeitspsychologie (Modul 7) und mit dem nichtpsychologischen Wahlpflichtfach Mediendidaktik. Eigentlich wären nun 3 Wochen „Semesterferien“, aber ich hab mich so ans Lernen gewöhnt… warum den Trott ändern? Das Material für M7 habe ich schon, und zur Mediendidaktik gibt es frei zugängliche Einführungs-Videos.

Also an die Arbeit!

Lagerkoller

1. September 2010

Heute beneide ich die Mit-Studenten, die sich nicht nur auf die M5 und M6-Klausur vorbereiten, sondern auch noch zwischendurch arbeiten gehen oder für eine zusätzliche Modulklausur lernen. Echt getz. Ich habe die Nase im Moment so was von voll, abwechselnd über Entwicklungspsychologie und Testkonstruktion zu brüten… ich hätte gerne einen Nebenjob .

Am vernünftigsten wäre es sicher, einfach mal einen Tag lang gar nichts zu machen. Die Beine hochlegen, Fernseher einschalten und eine Staffelbox durchlaufen lassen. Oder den Hund ins Auto packen,  Wanderrucksack schnappen und Richtung Seengebiet losdüsen. Oder so was Ähnliches. Aber dafür bin ich zu feige – mit einem Tag weniger Klausurvorbereitung habe ich vielleicht den entscheidenden Nebensatz nicht mehr im Hirn, wenn es darauf ankommt.

Noch vier Tage Zeit zum Lernen. Die kriege ich jetzt auch noch rum.