Die Qual der Wahl oder Shoppen macht blöd ;-)

Das ist doch mal eine interessante Erkenntnis aus einer psychologischen Untersuchung:

Wer viele Entscheidungen treffen muss, kann hinterher schlechter denken.

Nachzulesen ist das im Oktoberheft von „Psychologie Heute“. Neben Laborversuchen wurde das u.a. auch mit einer Shoppingtour getestet, bei der die Probanden ohne Vorgaben einkaufen durften. Hinterher schnitten sie bei Testaufgaben schlechter ab.
Das bestätigt mein eigenes Empfinden: immer wenn ich von einer größeren Einkaufstour zurück bin, fühle ich mich völlig erschöpft. Das geht auch meinen Kindern so, und die haben sicher keine Konditionsprobleme, auf die man das zurückführen könnte.

Welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es für diese Erkenntnis im Alltag?

Vor Prüfungen sollten wir einfach die gewohnte, tägliche Routine einhalten und uns nicht mit Entscheidungsfragen belasten. Die Klamotten für den Prüfungstag am besten schon am Abend vorher rauslegen und die Auswahl nicht mehr in Frage stellen (gell, Mädelz *g*). Auf dem Weg zum (unbekannten) Prüfungsort könnten wir uns von einem Navi lotsen oder von jemandem, der sich auskennt, hinfahren lassen. Vor allem sollten wir vorher nicht noch „zur Entspannung und Ablenkung“ shoppen gehen!

Mein guter Vorsatz:
nie mehr die Kinder morgens vor der Schule fragen: nehmt ihr den Bus oder das Auto? Schließlich will ich ihre Karrierechancen nicht ruinieren… 😉

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