Archive for Oktober 2008

Kleine Wochenabrechnung

31. Oktober 2008

Im Moment habe ich hier in der Firma kein Internet und schreibe sozusagen auf Vorrat. Entweder ist die Leitung gestört, oder das gesamte Internet ist im Eimer – das kann ich leider nicht feststellen. Denn Radio hören wir hier auch über Internet… wenn es dort also wichtige Nachrichten zu dem Thema geben würde, käme es nicht bei uns an.
Ab und zu gehen ein paar Bits und Bytes rüber, zwischendurch kann der Rechner die eine oder andere Mail abrufen. Im Schneckentempo. Mehr geht nicht. Sämtliche Internetseiten sind tot. Ich bekomme aber nicht die Meldung: Server antwortet nicht, sondern einen weißen Bildschirm. DAS finde ich verdächtig.
Nun gut, ich könnte die Zeit zum Lernen nutzen. Allerdings: Fremdwörter bei Wikipedia nachschlagen geht nicht. Den noch fehlenden Artikel für die Übungsaufgabe runterladen geht nicht. Gut, dass ich mir letztens ein Übersetzungsprogramm mit Wörterbuch für den Rechner geleistet habe, sonst könnte ich noch nicht mal Vokabeln nachschauen.
Was ich machen kann: die Woche Revue passieren lassen.
Am Montag hatte ich Lerngruppentreffen und konnte feststellen, dass nicht nur ich bei den philosophischen Theorien im Script ins Schleudern gekommen war. Aber es kamen viele gute Ideen und Erklärungen zusammen, so dass ich nun etwas besser durchblicke.
In der Online-Plattform Moodle haben wir zusätzlich zum öffentlichen Forum ein eigenes Gruppenforum, was eine tolle Einrichtung ist. Ich möchte nur gerne wissen, ob die Profs und Mentoren da auch reinschauen können – ich gehen erst mal davon aus. Würde jedenfalls Sinn ergeben. Allerdings können die vermutlich aufgrund der Anzahl der Studenten nicht in jedem Gruppenforum ständig mitlesen, das wäre ein 24-Stunden-Job.
Den Dienstagvormittag hatte ich tatsächlich zum Lernen, aber Mittwoch war dann Vorstandssitzung vom Verein und da gab es einiges vorzubereiten. Am Donnerstag war Büroarbeit angesagt, danach Hausputz wegen dem Halloween-Besuch heute.
Morgen ist glücklicherweise Feiertag, die Geschäfte haben geschlossen und ich habe nichts weiter zu tun als ab und zu Essen auf den Tisch zu bringen und vielleicht mal mit dem Hund eine Runde zu laufen. Mal schauen, ob ich es schaffe, ein paar der Übungsaufgaben einsendefertig zu bekommen.

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Jetzt aber!

27. Oktober 2008

Das Chaos in Uni-Onlinesystem „Moodle“ hat sich nun gelegt – anscheinend wurden einige weniger wichtige Funktionen (z.B. die automatische Benachrichtigung per Email) abgeschaltet, um das System zu entlasten. Nun komme ich endlich an das zusätzliche Studienmaterial heran, und auch die Mentoren melden sich zu Wort und geben Hilfestellungen. So lässt es sich studieren!
Meine eingeplanten 20 Stunden fürs Lernen habe ich in der letzten Woche nicht geschafft. Im Moment führe ich Buch darüber, um einen Überblick zu bekommen. Es waren nun ehrliche 14,5 Stunden Lernzeit und ich habe längst nicht alles geschafft, was ich mir vorgenommen habe.
Ein Teil der Scripte ist schwer verständlich geschrieben, und strotzt nur so von Fach- und Fremdwörtern. Stellenweise verstehe ich wirklich nur Bahnhof – einige Abschnitte könnten genausogut in Chinesisch verfasst sein *grummel*. Falls das zur Abschreckung dienen soll, haben die bei mir aber falsch gewettet! Ich beiße mich da schon durch.

Anlaufschwierigkeiten

23. Oktober 2008

Ich habe vollstes Verständnis dafür, wenn bei einem neuen Studiengang am Anfang nicht alles 100 % rund läuft. Aber war es nicht abzusehen, dass ein vorher schon arg langsamer Server beim Ansturm von 3500 Erstsemestern komplett die Flügel strecken wird? Das ist nun wirklich kein Aushängeschild für eine Uni, die auch Informatik als Studiengang anbietet!

Von mir aus könnte eine zusätzliche Internetgebühr erhoben werden, wenn dafür gewährleistet ist, dass ich auch an mein Online-Studienmaterial herankommen kann, ohne um 5 Uhr Morgens aufstehen zu müssen. Zu normalen Tageszeiten habe ich bisher nicht viel online machen können – ab und zu konnte ich mich einloggen, um dann kurz darauf wieder die „Server überlastet“-Meldung zu sehen. Bin gespannt, wie sich die Situation entwickelt.

In der Firma komme ich auch nicht so weg, wie geplant. Die ursprünglich drei freien Tage sind auf zwei geschrumpft und selbst die gibt es nicht regelmäßig. So leidet im Moment doch die Musik 😦 , weil ich die abendliche Übezeit zum Lernen nutze.

Ich hoffe, dass diese Anfangsprobleme bald der Vergangenheit angehören und sich alles findet.

Achja, der Englischkurs ist übrigens tatsächlich der gleiche wie vor 15 Jahren *grins*, ich habe es ja geahnt. Nur gibt es statt der Audiokassetten dann eine CD dazu.

Verschultes Lernen…

19. Oktober 2008

… ist ja der Vorwurf an die neuen Bachelor-Studiengänge, und zumindest für das Modul 1 trifft es voll zu.

Nicht nur, dass alle Studenten jetzt per Email einen Zeitplan für das Durcharbeiten der Scripte bekommen haben. Auch in der Online-Lernumgebung, die nun freigeschaltet ist, wird man wie ein Kleinkind an die Hand genommen und gleich mit Übungsaufgaben versorgt. Kein Vergleich zu dem M.A.-Studium der sozialen Verhaltenswissenschaften vor 15 Jahren! Wer jetzt noch jammert, dass er nicht wüsste wie der Stoff aufzuteilen und zu lernen ist, der sollte das Studium wieder an den Nagel hängen.

Ich finde diese Verhätschelung der Studenten ein wenig übertrieben… diese Planungswut hätten die Verantwortlichen vielleicht besser auf Modul 1 und Modul 2 verteilen sollen, dann wäre das richtige Mittelmaß herausgekommen. Bei Modul 2 gibt es nämlich bisher weder einen detaillierten „Stoffplan“, noch Übersichtlichkeit im Online-Forum. Dabei ist das Script für die Empirische Sozialforschung wirklich schwer verdaulich und ein wenig Hilfestellung wäre hier nicht verkehrt.

Einerseits bin ich froh, dass man beim Start ins Studium nicht allein gelassen wird, andererseits bestätigt so etwas natürlich alle Kritiker, die Studiengänge an der Fernuni als „Hausfrauenstudium“ bezeichnen und befürchten, dass ein „akademisches Proletariat“ herangezogen wird. Aber ändern kann ich es nicht und werde die Möglichkeiten und Hilfen einfach schamlos ausnutzen ;-).

Genau!

18. Oktober 2008

Do it Today!

There might be a law against it tomorrow.

Wieder eine Hürde genommen

17. Oktober 2008

So, die Begleithundeprüfung haben wir fast hinter uns: Sachkundeprüfung und Stadtprüfung sind bestanden :-). Ganz schön anstrengend, dieses Energiebündel von Hund konzentriert und bei der Sache zu halten – alles rund herum ist interessanter als meine „Bei Fuß“-Befehle, besonders weil es während der Prüfung keine Leckerchen gibt. Die dritte und letzte Prüfung, der Unterordnungs-Parcours, findet in einer guten Woche statt.  Wenn wir die  nicht versemmeln, ist der Weg frei für Agility *freu*.

Ich bin jetzt fix und fertig, die restliche Familie hat keinen Bock Essen zu kochen. Von mir aus bleibt die Küche kalt… ich will nur noch die Beine hochlegen und ausruhen. Vermutlich schlafe ich gleich vor der Glotze ein. Aber das habe ich mir verdient!

Nu hab ich mir die Kante gegeben…

15. Oktober 2008

… und das Modul 2 mit dem Statistik-Krams nachbelegt.
Die Klausur will ich noch nicht schreiben, aber so kann ich schon mal reinschnuppern und bekomme vor allem auch Zugang zu den Online-Materialien. Wenn mich Modul 1 nicht auslastet, habe ich genug Stoff, mit dem ich mich sinnvoll beschäftigen kann. Außerdem kann ich dann besser abschätzen, in wie weit meine Mathe-Kenntnisse ausreichen oder weiter aufgefrischt werden müssen.

Immer erreichbar sein – mehr Fluch als Segen!

13. Oktober 2008

Ich muss wohl beim Lernen das Telefon abstellen.

Jetzt war ich heute morgen nur kurz im Büro – weil wir ausnahmsweise an unserem „Ruhetag“ tatsächlich mal die Werkstatt geschlossen haben – und wollte dann zu Hause in Ruhe lernen. Eine ganze halbe Stunde ging das gut, dann rief jemand an und das Gespräch ergab, dass ich sofort eine Rundmail an die Vereinsmitglieder schreiben musste. Danach kam noch ein Kundengespräch per Anrufweiterschaltung rein… jetzt sind 45 Minuten Lernzeit weg und ich kann mich wieder neu einlesen.

Und nun?

12. Oktober 2008

Eine anstrengende Woche liegt hinter mir. Die Sachkundeprüfung für den Begleithundeschein habe ich bestanden und das Konzert (bei dem mein Verein auch für die Bewirtung zuständig war) ist gut gelaufen. Ich bin gespannt, wie hoch die Einnahmen waren und ob sich die Aktion für uns gerechnet hat.

Für heute stehen keine Termine auf dem Kalender und das ist sehr erholsam. Trotzdem… es liegt noch so viel Arbeit herum: mindestens 3 Körbe Bügelwäsche, und im Garten muss dringend einiges erledigt werden. Meine bessere Hälfte kommt erst am Freitag von einer längeren Dienstreise zurück und die Kinder sind alle schwer erkältet, so dass ich denen auch nichts aufdrücken kann. Dabei will ich mich doch eigentlich nur noch mit meinen Studienunterlagen ins Arbeitszimmer verziehen und endlich lernen!

Ich habe in der letzten Woche versucht, den Leerlauf im Büro zu nutzen und mit meiner Zusammenfassung vom LÜCK weiterzumachen: das funktioniert überhaupt nicht. Auch wenn ich dort nicht so viel zu tun habe, ist die Ablenkung viel zu groß. Mal klingelt das Telefon, diverse Post- und Paketboten wollen etwas quittiert haben, es kommt ein Kunde rein und redet ewig über dies und das, dann muss ich zur Bank um aktuelle Kontoauszüge besorgen, weil wegen einer Rechnung etwas unklar ist… so geht das den ganze Vormittag. Zum konzentrierten „Text durcharbeiten“ brauche ich aber Ruhe.

Vermutlich werden zukünftig vor allem die Wochenenden zum Lernen draufgehen und die Wohnung wird weiterhin unaufgeräumt aussehen, weil ich nur das Allernötigste erledige. Ich hoffe nur, dass ich nicht meine musikalischen Aktivitäten weiter reduzieren muss. Den Lehrgang in den Herbstferien habe ich mir schon gestrichen – aber mehr Zugeständnisse möchte ich in der Sache nicht machen. Meine letzte „musikfreie Zeit“, in der ich weder mit Anderen zusammen Musik gemacht noch auf einem meiner Instrumente geübt habe, war sehr unbefriedigend. Das möchte ich nicht wiederholen! Denn seit dem weiß ich, dass das Musizieren einfach zu meinem Leben dazugehört.

Jaaa, Post ist da!

9. Oktober 2008

Ich habe noch gar nicht damit gerechnet. Eigentlich habe ich erwartet, dass endlich mal die Lieferung mit den Saxophonblättchen ankommt (Samstag ist Konzert, und ich brauche die dringend) – aber statt dessen war es ein dicker Packen von der Fernuni mit dem ersten Material zu Modul 1. 🙂

Ein paar „nicht studienrelevante“ Bücher aus der Bücherei lagen bisher auf meinem Nachttisch, die habe ich heute wieder abgegeben. Vorläufig gibt es wichtigeres zum Lesen, und die Büchereibücher laufen mir nicht weg. Die sind auch noch in vier Jahren dort.