Archive for November 2008

*hmpf*

21. November 2008

Ich habe keine Ahnung, warum der Titel vom letzten Blog-Beitrag so auseinandergezogen ist. War keine Absicht, aber ich werde auch nicht experimentieren und an der Formatierung herumfummeln.

Denn mein Erfolg in PC-Dingen ist für heute aufgebraucht: Ich habe es gerade geschafft, die gezippten Online-Vorlesungen herunterzuladen und so in einem Ordner zu drapieren, dass sie tatsächlich funktionieren *schulter klopf*. Obwohl eine kleine Stolperfalle dabei war. HA!

Das wiegt doch fast den Frust mit dem neuen PC-Programm auf, das ich mir geleistet habe und das nicht annähernd so funktioniert, wie es versprochen wird. Kann man ein bereits installiertes PC-Programm wieder zurückgeben, wenn man es im Internet bestellt hat? Ich würde es gerne komplett deinstallieren!

*hmpf*

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Von Lernzeit, Procrastination und Gedankenwirrwarr

20. November 2008

Nachdem ich nun erst einmal nur Dienstags „frei“ habe, d.h. nicht ins Büro fahre, muss ich mich regelmäßig Nachmittags und Abends hinsetzen und Lernen. Das ist bei einem 5-Personen-plus-Hund-Haushalt nicht ganz einfach.

Obwohl ich ein eigenes Studierzimmer habe, geht es dort zu wie in einem Taubenschlag. Vor allem liegt das Zimmer seehr ungünstig direkt neben der Eingangstür, und jeder der hereinkommt, steckt natürlich erst mal den Kopf zu mir rein. Ist nett, aber stört.

Die Kinder schleichen rein, um mir über die Schulter zu schauen. Oder sie fragen: „Was kochen wir heute?“ . Oder sie wollen Klavier üben (das Ding kann ich leider nicht rauswerfen, weil ich damals durchgesetzt habe, dass es in dieses Zimmer kommt). Oder sie haben etwas ausgedruckt (der Netzwerkdrucker steht neben meinem Schreibtisch). Oder sie wollen etwas Kopieren (der Kopierer steht neben meinem Schreibtisch).

Wird in der angrenzenden Küche gekocht oder auch nur der Wasserhahn aufgedreht, hört man es deutlich. Der Fernseher ist zwar weiter weg, aber wird oft laut aufgedreht – besonders wenn in der Küche jemand kocht. Die Türe fest schließen geht auch nicht, denn Hundi kratzt dann winselnd um Einlass. Wenn Hundi drinnen ist, will es wieder raus. Dann besser die Türe offen lassen.

Kurz gesagt: so richtig konzentrieren kann ich mich nur Dienstagvormittags, wenn alle aus dem Haus sind. Und selbst dieses Konzentrieren muss ich wieder einüben. Gedanken ausblenden, die sich zwischen mich und das Skript schieben. Wie z.B. die unerledigten Einladungen zur Vereins-Weihnachtsfeier. Oder die Tatsache, dass mir gerade zwei Helfer abgesagt haben und ich noch Leute suchen muss, die vor der Feier beim Aufbau mitmachen.
Wobei ich die dumme Angewohnheit habe, unangenehme Sachen hinauszuzögern. Gar nicht gut. Prokrastination ist das Fachwort. Sollte ich mir schleunigst abgewöhnen, dann kreisen nicht immer Gedanken zu unerledigten Aufgaben in meinem Hirn. Denn manchmal „lesen“ zwar meine Augen, aber es kommt bei mir nichts an. Ein merkwürdiger Zustand.

Um 10 Uhr abends werde ich regelmäßig müde – zu müde zum Lernen oder Lesen. Komisch. Früher bin ich nie vor Mitternacht eingeschlafen, habe vorher viel gelesen. Romane natürlich, nicht so anspruchsvolle Texte wie jetzt. Geht nun gar nicht mehr.

Wir haben übrigens 10 Uhr am Abend *gähn*.

Gute Nacht!

Total motiviert

16. November 2008

Gestern war die Video-Übertragung aus Hagen im Studienzentrum und ich fand es sehr interessant, mal alle Profs zu sehen und einen Eindruck zu bekommen, wer da am anderen Ende der Internetleitung sitzt 😉 . Außerdem wurden die groben Inhalte der zukünftigen Module vorgestellt.  Ich bin mir zwar immer noch nicht sicher in welche Richtung ich mich orientieren werde, aber der Schwerpunkt „Gemeindepsychologie“ kommt mir jetzt nicht mehr sooo abwegig vor. Jedenfalls ich könnte mich eventuell damit anfreunden – besser als mit Arbeits-und Organisationspsychologie.

Es gibt jetzt endlich Mentorenveranstaltungen im Studienzentrum, und ich habe mich gleich angemeldet. Ich habe den Eindruck, der Studiengang kommt jetzt erst so richtig in die Gänge und es ist super, wie viele Lernmöglichkeiten sich ergeben. So einen Komfort habe ich nicht erwartet und bin jetzt sehr optimistisch, das Studium schaffen zu können.

kein Titel

14. November 2008

Es gibt nicht viel zu berichten, ich lerne so vor mich hin. Der Zeitplan von Modul 1 ist wirklich praktisch zur Orientierung und die Lerngruppe macht Spaß und bringt viel.

In dieser Woche hatte ich tatsächlich ein paar Tage frei und bin im Stoff deshalb schon weiter gekommen als der Zeitplan vorgibt. So habe ich mich jetzt mal auf das Statistik-Script gestürzt und bei der entsprechenden Mentorenveranstaltung angemeldet. Die ist blöderweise an einem Mittwoch *grummel*, an meinem Probentag. Aber da wir zur Zeit keine rasend wichtigen Auftritte haben, kann ich die Probe mal schwänzen. Im nächsten Jahr ist das nicht so einfach möglich – noch ein Grund, sich jetzt schon mit Statistik zu befassen.

Mit Entsetzen habe ich festgestellt: Studieren macht dick.
Jedenfalls mich.
Beim Lernen trinke ich gerne einen Kaffee, oder einen Cappuccino. Und knabbere was dazu – das Gehirn will Energie. Aber die landet anscheinend doch dann in meinem Hintern 😉 , jedenfalls werden die Hosen merkwürdig eng. Tee auf nüchternen Magen vertrage ich nicht… der fällt als Alternative weg. Was tun? Mein Magen knurrt schon wieder! :-S

Erkenntnisse

2. November 2008

Das Internetproblem hatte sich schließlich als kaputter DSL-Router herausgestellt – ist doch praktisch, wenn man noch einen in Reserve rumliegen hat 🙂 . Manchmal hat ein leichter Hang zu Messietum doch was Gutes 😉 .

Nachdem ich mich nun übers lange Wochenende in die Scripte und Bücher vergraben habe, stelle ich immer mehr fest: alle Kurse überschneiden sich bezüglich der Themen mehr oder weniger – ebenso die Pflichtliteratur. Da geht es z.B. nicht nur in Kurs 03401 von Modul 1 um den kritischen Rationalismus… nein, den findet man auch in Modul 2 und in der Pflichtlektüre von Kurs 03400. Scheint dann wohl wichtig zu sein 😛 .

Nach mehrmaligem Möbel-rücken nimmt nun meine Studierzimmereinrichtung akzeptable Formen an. Gefährlich ist noch das Gästebett, das so einladend dasteht und mit den Kissen lockt:
„Na los, kuschel Dich rein!“
Die Fleece-Decke sollte ich unbedingt wegräumen, sonst liege ich gleich dort und der Tag ist gelaufen…

Und endlich bin ich dahinter gekommen, wie man hier die Smilies einfügt! 😮