Archive for Februar 2009

Wegen Überfüllung geschlossen

28. Februar 2009

Innerhalb der letzten 3 Wochen habe ich einen Hauptteil der Skripte ein zweites Mal durchgearbeitet, sowie weitere Lernkarteikarten angelegt und gelernt. Nun schwirrt mir der Kopf und ich habe das Gefühl, ständig alles durcheinander zu werfen *ächz*. Nachts träume ich von dem Stoff und vorgestern unter der Dusche war ich mit bei den „Big Five“ der Persönlichkeitsmerkmale plötzlich nicht mehr sicher, ob das „N“ für Neurotizismus oder Narzissmus steht -> Panik, Dusche schnell beendet und nachgeschaut. Ist natürlich Neurotizismus. Hoffentlich habe ich solche blöden Blackouts nicht in der Klausur!

Den morgigen Sonntag hatte ich mir komplett als „Lernpause“ in den Kalender eingetragen, aber so ganz werde ich das vermutlich nicht einhalten. Vormittags bleibt mir nichts anderes übrig, weil da ein Auftritt mit der Kapelle angesagt ist. Aber am Nachmittag werde ich sicher die Finger nicht von dem Material lassen können. Eventuell schaue ich mir die Vorlesungen noch mal an. Außerdem werde ich auf jeden Fall die Aufgaben der Probeklausur durcharbeiten. Es wurde angedeutet, dass das z.T. ursprünglich Fragen aus der richtigen Klausur waren, aber rausgenommen wurden, weil sie doppelt waren. Oder so.

Für heute lasse ich es gut sein mit dem Lernen. Die Auftrittsklamotten müssen noch mal das Bügeleisen sehen und mein Saxophon wartet auch darauf, endlich mal wieder abgestaubt und durchgepustet zu werden 😉 .

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Stolpersteine

24. Februar 2009

Ein paar Tage Reserve hatte ich mir bei meinem Lernplan  glücklicherweise eingeplant – einer davon ist jetzt aufgebraucht 😦 . Ein medizinischer Notfall in der Familie hat eine Nacht und einen Tag gekostet. Schon sehr ärgerlich, dass es ausgerechnet mein Lerngruppentag war.

Ganz ausgestanden ist die Sache noch nicht und einige Arztbesuche werden noch nötig sein, aber die kann ich dann wenigstens besser planen. Hoffe ich.

Wäre ja auch merkwürdig, wenn vor der Klausur alles glatt laufen würde. Ich bilde mir jetzt einfach mal ein: Stolpersteine gibt es immer wieder, und an einer hart erkämpften Zensur kann man sich mehr freuen, als an einer Zensur, die man locker geschafft hat.

Endspurt!

22. Februar 2009

Noch 12 Tage bis zur Klausur, und ich liege beim Lernen gut in der Zeit. Wenn nicht noch eine Erkältung oder Grippe dazwischen kommt, sollte nix mehr schiefgehen.

Gestern war ich in München und habe mir eine Präsenzveranstaltung zur Prüfungsvorbereitung gegönnt. Obwohl eine ähnliche Veranstaltung auch in Hagen aufgezeichnet und als Video zur Verfügung gestellt wurde, war es doch sehr interessant und motivierend, in einem echten Hörsaal zu sitzen, mit echten Mitstudenten und einem echten Professor.  Leider sind wir nicht annähernd mit dem ganzen Stoff durchgekommen, aber das war zu erwarten. Trotzdem hat sich die Reise auf jeden Fall gelohnt.

Überhaupt finde ich es wichtig, jede Möglichkeit zum realen Kontakt zu nutzen. Die örtliche Lerngruppe bedeutet mir sehr viel – auch wenn ich heute vermutlich den ganzen Tag brauchen werde, um das Referat über das „Informationskompetenz“-Skript für das nächste Treffen vorzubereiten. Aber durch die Lerngruppe habe ich immer kleine Lernziele (Kapitel x bis nächsten Montag vorbereiten) und so komme ich nicht auf die Idee, den Stoff vor mir herzuschieben oder uninteressante/schwierige Themen zu übergehen. Jeder bringt seine persönlichen Fähigkeiten und Vorkenntnisse ein, und so lässt sich auch sperriger Stoff verarbeiten.

Die Mentorenveranstaltungen im Studienzentrum waren nach den ersten Anlaufschwierigkeiten auch sehr hilfreich – ich bezweifele nur, dass in Zukunft für jedes Modul so etwas angeboten wird.

Einen Nachteil hat es allerdings, dass ich jetzt so oft mit dem Zug unterwegs bin:
jeder große Bahnhof hat eine Bahnhofsbuchhandlung, und das ist für meinen Geldbeutel sehr schlecht 😉 . Ich finde jedes Mal interessante Zeitschriften oder Bücher und bin schon ganz stolz, wenn ich es schaffe, nichts zu kaufen. In dem Shop für „Internationale Presse“ konnte ich gestern aber nicht widerstehen und habe mir ein englisches Buch gegönnt: „Musicophilia, Tales of Music and the Brain“ von Oliver Sacks. Ganz mein Thema, und mein (Fach)-Englisch kann ich damit auch trainieren.

Wenn ich so zurückblicke, waren die letzten Wochen und Monate recht hart.  Aber ich habe viel Neues gelernt, meinen Lern-Rhythmus gefunden, viele nette Leute getroffen, den umfangreichen Stoff durchgearbeitet (1600 Seiten!) und muss jetzt nur noch mal alles durchgehen und vertiefen.  Die immer noch im Moodle-Forum schwelende Diskussion zum Thema „zu viel Stoff“ kann ich nicht nachvollziehen. Ja, es ist viel Stoff, aber er ist zu bewältigen, wenn man dranbleibt, sich nicht an Details aufhängt und nicht zu viel Energie in unproduktive Diskussionen steckt.

Deshalb werde ich mich jetzt auch wieder an die Arbeit machen.

Mal eine kurze Zusammenfassung

8. Februar 2009

Was sich in den letzten Wochen getan hat:

  • Unsere Firma ist Geschichte, die Werkstatt ist aufgelöst und es sind in Zukunft nur noch einige Verwaltungs-Dinge zu erledigen. Das war schon länger absehbar und unabhängig von meinem Studium geplant. Aber es erleichtert natürlich einiges… die Vormittage sind jetzt zum Lernen frei.
  • Meinen ehrenamtlichen Job werde ich wohl nicht los… es findet sich kein Nachfolger. Schwierig, denn wenn ich demnächst im Vollzeit-Tempo studieren möchte werde, habe ich keine Zeit mehr dafür.
  • Nachdem ich zuletzt bis zu zwei Migräne-Anfälle in der Woche hatte und der dadurch bedingte Lebens -Zeitverlust nicht mehr akzeptabel war,  probiere ich zur Zeit eine neue „Bekämpfungsstrategie“ aus und lasse ich überraschen. Wäre ja schon toll, wenn ich wenigstens wieder auf das Vorjahres-Niveau von 2 Anfällen pro Monat herunterkommen könnte.
  • Die Probeklausur habe ich mitgeschrieben und knapp bestanden *freu*. Aber trotzdem werde ich jetzt ordentlich Gas geben und die restlichen Wochen intensiv nutzen – die Zensur muss besser werden!

So, und jetzt setze ich mich vermutlich in die Nesseln :

In den diversen Fernuni-Foren tummeln sich schon die zukünftigen SS09-Psycho-Erstsemester und löchern die „erfahrenen“ Psycho-Studenten mit Fragen zum Studiengang. Ist völlig ok, gegen vernünftige Fragen habe ich ja nichts! Nicht alles erschließt sich aus den Internetseiten der Fernuni und dem Modul-Handbuch.
Aber bei manchen Fragern/Fragerinnen (nicht bei allen!) habe ich den Eindruck, dass die nur einen flüchtigen Blick auf die wirklich umfangreichen Seiten des Studienportals geworfen haben und jetzt in den Foren mundgerechte Antworten auf ihre Fragen erwarten.

Ist für diejenigen natürlich toll zeitsparend… für uns WS-Studenten nicht.

Wir stecken mitten in der Klausurvorbereitung.

Also bitte erst lesen, dann fragen!