Was ich gestern gelernt habe:

  1. Es wäre von Vorteil, kurze Beine zu haben. Hab ich aber leider nicht. Sowohl das Repetitorium vor 14 Tagen als auch die Klausur gestern fanden in Hörsälen statt, die mit ihrem Klapp-Sitzen und Klapp-Tischchen nur für 60er-Jahre-Normstudenten ausgelegt sind. Wer lange Beine hat, sitzt mehrere Stunden lang äußerst unbequem zusammengefaltet auf dieser Konstruktion. Eventuell könnte man vorher Magnesium nehmen um Wadenkrämpfe zu verhindern.
  2. Beim nächsten Mal in so einem Hörsaal: eine Anti-Rutsch-Matte für das Proviant mitnehmen. Ich hatte bei der Klausur zwar rechts und links Platz, um mein Zeug auf den benachbarten Klapptischchen auszubreiten, aber durch den abschüssigen Winkel ist mir immer wieder meine Brotbox heruntergerutscht. Auch der Umschlag für die Prüfungsbögen ist ein paar Mal der Schwerkraft gefolgt, und das war schon sehr ablenkend.
  3. Man sollte die Beschreibungen von klassischen, psychologischen Experimenten im Skript auch dann noch einmal ganz genau lesen, wenn man meint sie schon gut zu kennen. Es wurden in der Klausur viele Details abgefragt, und obwohl mir das Sommerlager-Experiment von Sherif schon seit fast 30 Jahren ein Begriff ist (erst Pädagogik-Leistungskurs, dann ein paar Semester soziale Verhaltenswissenschaften in Hagen), bin ich doch ins Schwimmen gekommen *ärger*.
  4. Bahnmitarbeiter haben einen 12-Stunden-Tag. Morgens um 9 Uhr war das selbe Personal an Bord wie im Abendzug.
  5. Die Getränkeautomaten in der Chemiefakultät in München funktionieren nur mit einer speziellen Chipkarte. Hätte man vielleicht vorher erwähnen sollen.

Ob ich die Klausur bestanden habe? Wenn ja, dann nur ganz knapp. Es gab zwar Fragen, bei denen ich die Antwort 100 % sicher wusste, aber bei einem Großteil habe ich mir ein Fragezeichen notiert. Die Zeit hat gut gereicht, nach 2 Stunden war ich einmal durch und hatte eigentlich schon alles beantwortet. Eine  Stunde habe ich dann noch für die Kontrolle und ein paar unsichere Fragen gebraucht, aber länger konnte ich mich nicht konzentrieren und habe abgegeben.

Jetzt bleibt mir erst einmal, den Schreibtisch hier aufzuräumen und die Skripte vorläufig zu archivieren.  Die kommende Woche wird einem ordentlichen Hausputz gewidmet, danach steht Vereinsarbeit an. Bis zum Beginn des Sommersemesters werde ich keine Langeweile bekommen!

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