Archive for März 2010

Verkaufen, oder nicht?

31. März 2010

Zunächst mal: JAAAAAA, alles bestanden *freudig herumhüppel und feier*. Die Ordner mit dem Material für Modul 3 und 4 kann ich archivieren :-).
Bleiben noch die Bücher, die ich für die biologische und die allgemeine Psychologie angeschafft habe. Das waren richtig teure Schinken, und ich hatte sie mit der Prämisse gekauft, gleich nach bestandener Klausur eine Verkaufsanzeige ins Forum zu setzen. Aber andererseits… das sind alles interessante Themen, die sicher immer mal wieder aktuell werden. Zum Nachschlagen/Nachlesen ein paar gute Fachbücher im Schrank stehen zu haben, ist bestimmt nicht verkehrt. Erst vor 2 Tagen habe ich für Modul 5 (Entwicklungspsychologie) in den Meilensteinen einiges nachschauen und vertiefen können.
Nö, ich glaube, die Bücher behalte ich vorläufig. Ist besser so.

Mal was ganz anderes

20. März 2010

Heute ein Artikel auf Spiegel.de:
„Zögerliche Studenten: Karriere als Unternehmer? Nein danke!“

Studenten werden als risikoscheu dargestellt, weil sie sich nach dem Studium nicht selbstständig machen wollen. Öhhhm, ja… ob der Autor des Artikels das selbst schon mal versucht hat: in Deutschland eine Firma zu gründen? Möglichst noch ohne Eigenkapital? Wohl kaum.

Mit den Erfahrungen aus drei Firmengründungen kann ich sagen: Im deutschen Vorschriften-Dschungel wird jede gute Idee schnell ausgebremst. Banken geben nur denen Geld, die ausreichend Sicherheiten haben (vorzugsweise das eigene Häuschen im Grünen) oder großkotzig gleich mehrere Millionen anfordern. Die „Förderprogramme für junge Unternehmer“ werden nicht ohne Grund nur selten in Anspruch genommen, denn sie werden über jene Banken abgewickelt, die Bittsteller ohne Eigenkapital gleich an der Türe abwimmeln.

Selbst wenn man es schafft ein Unternehmen zu gründen, verbringt man einen großen Teil seiner kostbaren Zeit damit, den Behörden zu dienen und Papierkram zu erledigen. Werden an irgend einer Ecke mal die Vorschriften geändert, hat man das als Unternehmer gefälligst selber zu merken und entsprechend zu reagieren. Die (Zwangs-)Mitgliedschaft in der zuständigen Handels- oder Handwerkskammer (besonders lustig, wenn man sowohl Handel als auch Handwerk betreibt…) hilft da nur wenig.
Selbst das Arbeitsamt hat manchmal kein großes Interesse, den Unternehmen seine Klientel zu vermitteln. Wir wollten vor einigen Jahren einen schwerbehinderten Langzeitarbeitslosen einstellen – sind aber daran gescheitert, die ihm und uns zustehenden Fördermittel zu beantragen. Es war einfach niemand so recht dafür zuständig, wir wurden von Pontius nach Pilatus geschickt,  und schließlich hatte keiner der Beteiligten mehr die Energie und Lust, sich da durchzukämpfen!

Kurz: ich kann verstehen, wenn Studenten nach ihrem Abschluß lieber auf eine Unternehmensgründung verzichten. Daran wird die neue Initiative „Gründerland Deutschland“ auch nicht viel ändern.

Erst mal Luft holen

19. März 2010

Wie sehr so eine Prüfungsphase stresst, merke ich immer erst hinterher. Aber langsam komme ich wieder in meinen seelischen Normalzustand zurück und genieße die Freizeit: bügeln, Wäsche waschen, putzen…  hausfrauliche Pflichten können erholsam und entspannend sein *grins*.

Sehr hilfreich war auch das Probenwochenende mit dem Orchester: am Ende der Welt (kein Handy-Empfang!), ohne Internet (hätte extra gekostet) und mit Vollpension. Nur Musik machen, mit netten Leuten zusammen sein… herrlich!

Jetzt habe ich wieder genug Power, um in die Bücher für das nächste Semester rein zuschauen. „Einführung in die Test- und Fragebogenkonstruktion“ (Markus Bühner) verspricht spannend zu werden – schließlich geht es da u.a. um die Konstruktion und Analyse von Fragebögen, wie sie in unseren MC-Klausuren verwendet werden *evilgrin*. Ich hoffe, wir können am Ende des Semesters den Profs dann fundiertere Kritik entgegenbringen, was die Gestaltung der Leistungstests angeht. Dafür befasse ich mich auch gerne wieder mit Statistik 😈 !

Was ist so schwierig daran…

7. März 2010

… einfach mal die Türe zu zu lassen?

Alle in der Familie wissen: Mutter schreibt übermorgen eine Klausur. Mutter lernt, und sonst macht sie NIX. Mutter hat die Türe vom Büro aus gutem Grund geschlossen.

Türe auf: „Mamaaaa, da sind Haare im Waschbecken! Jemand hat sich die Haare geschnitten und nicht weggemacht. Wo ist L.?“
Danke für die Information, aber das ist zur Zeit nicht meine Baustelle!

2 Minuten später

Türe auf: “ Mamaaa, kann M. heute Abend zum Essen kommen?“
Ich war nicht für den Wochenendeinkauf zuständig – keine Ahnung, ob wir noch jemanden zusätzlich satt bekommen. Ich weiss noch nicht mal, was eingekauft wurde und von wem.

3 Minuten später

Türe auf:  „Frau, beim Wäschetrockner ist die Warnlampe an, er muss innen saubergemacht repariert werden. Das mache ich später, also benutze ihn vorläufig nicht.“
Die Wäsche steht in den nächsten 2 Tagen bestimmt nicht auf meiner Proritätenliste…

10 Minuten später

Türe auf: „Ich brauche noch das Gesangbuch, das muss hier irgendwo liegen.“
Hoffentlich dauert die Messe heute lange, länger, noch länger….

gerade eben

Türe auf: Hundi schiebt die Nase rein. Sagt aber nichts. 😉
Na gut. Komm rein. 🙂

430!

5. März 2010

Ich hätte nicht nachzählen sollen. Echt nicht. Ich brauche hier dringend einen entsprechenden Smilie ->
200 Karteikarten zur biologischen und 230 zur allgemeinen Psychologie wollen bis Dienstag gelernt werden. Ok, ein paar sind schon in Fach Nr. 5 gelandet, aber die meisten lagern noch jungfräulich vorne im PC-Kartei-Lernsystem. Mal schauen, was alles beim nochmaligen Durcharbeiten der Skripte hängengeblieben ist…

Endspurt, mal wieder

4. März 2010

So, Modul 4 (Sozialpsychologie) sollte bestanden sein. Eine fair gestellt Klausur ohne böse Fallen, aber trotzdem anspruchsvoll. Geht doch!

Nun heißt es : Zähne zusammenbeißen und für die Modul-3 -Klausur am nächsten Dienstag lernen. Der Stoff ist hochinteressant, würde auch zwei Module gut ausfüllen, aber ist leider nicht Schwerpunkt in Hagen und wird deshalb ruck-zuck durchgepowert *seufz*. Wirklich blöd, dass das Bachelor-System kaum Raum für Vertiefung lässt! Ich würde gerne noch ein oder zwei weiterführende Bücher durchschmökern, aber wenn ich vernünftig bin, lese ich mich besser schon mal wieder in Statistik, SPSS und Testkonstruktion ein, um in Modul 6  mehr als nur Bahnhof zu verstehen.

Heute…

1. März 2010

… schreiben die „M6er“ ihre Klausur zum empirisch-experimentalen Praktikum. Das Modul wurde zum ersten Mal angeboten – ich drücke den Vorreitern des Studienganges die Daumen, dass die Klausur machbar ist und eine gute Note dabei rausspringt. Das habt ihr euch verdient, Leute!