Archive for September 2010

Nützliche Programme

20. September 2010

Nachdem im Frühjahr mein altes Laptop genau am Anfang des Experimental-Praktikums den Geist aufgegeben hatte und ersetzt werden musste, hatte ich nur die wichtigsten Standard-Programme auf dem neuen Rechner installiert. Jetzt habe ich endlich mal Zeit gefunden, noch ein paar nützliche Arbeitshilfen nachzurüsten.

Ganz begeistert bin ich vom PDF-XChange-Viewer.
Der Nachteil bei den im pdf-Format zur Verfügung gestellten Uni-Skripten ist ja, dass man ohne das unbezahlbar teure Adobe-Programm die Texte nicht bearbeiten kann. Markierungen, Randnotizen u.s.w. sind mit den üblichen pdf-Readern nicht möglich – mit ein Grund, warum ich ausschließlich mit den Papier-Versionen lerne. Der PDF-XChange-Viewer eröffnet ganz neue Möglichkeiten. Markieren, reinkritzeln, kommentieren… alles kein Problem mehr. Die Datei unter einem anderen Namen abspeichern, und schon hat man sein persönlich bearbeitetes Skript. Phantastisch! Mal schauen, ob ich den Weg zum papierlosen papierreduzierten Büro noch schaffe.

Im neuen Semester gibt es wieder viel Stoff, der mit Mindmaps strukturiert werden kann. Früher hatte ich Freemind auf dem Rechner, war aber mit der Bedienung nicht ganz glücklich. Besser ist der Nachfolger Freeplane – ein 100 %iger Ableger von Freemind, der mehr Wert auf die Bedienfreundlichkeit legt. Für ein Kostenlos-Programm ganz ordentlich.

Noch nicht anfreunden konnte ich mich bisher mit dem vielgelobten Zotero , einer Erweiterung von Firefox zum Sammeln und Zitieren von Internetquellen, die auch als Literaturverwaltungsprogramm funktioniert. Vielleicht fehlt mir aber einfach zur Zeit der Bedarf dafür. Citavi finde ich für Literaturverwaltungszwecke sympathischer.

Zu meinen wichtigsten und am meisten genutzen Programmen im vergangenen Semester gehörte Skype. Für die Gruppenarbeit in Modul 6 habe ich besonders die Gruppen-IM-Funktion von Skype schätzen gelernt. Sobald mindestens zwei Leute der Gruppe online sind, kann gechattet  werden – alles Geschriebene bleibt erhalten. So können die restlichen Gruppenmitglieder später alles nachlesen und es gehen keine Ideen unter.

Für die Lern-Karteikarten nutze ich schon seit langem „Lernen durch Wiederholung“, ein einfaches, unmodern aussehendes Programm, das aber seinen Zweck gut erfüllt und problemlos mit eigenen Karteikarten gefüttert werden kann.

Jetzt fehlt mir nur noch ein Progrämmchen, um die Espressomaschine in der Küche vom Büro aus übers Internet fernzusteuern, damit ich die Vorheiz- und Brühzeit auch noch zum Lernen nutzen kann 😉 .

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Es ist mal wieder an der Zeit…

11. September 2010

… den Schreibtisch aufzuräumen.

Die Klausuren sind geschrieben, die Skripte für Modul 5 kann ich getrost ins Archiv packen. Die Testkonstruktions-Unterlagen lasse ich mal noch im Regal – es wäre nicht schlecht, wenn ich da einen weiteren Versuch bekommen würde 😉 . Ohne die zusätzliche Belastung durch das Forschungs-Praktikum und mit der Grundlage des bisher erarbeiteten Kenntnisstandes ließe sich da sicher eine halbwegs annehmbare Zensur rausholen. Die Klausur am Montag hat mir jedenfalls meine Lücken gnadenlos aufgezeigt. Eine interessante Erfahrung .

Wer sich über das M6-Forschungs-Praktikum informieren möchte, kann das übrigens in Neves Blog tun – ihrem Artikel ist nichts hinzuzufügen.

Weiter geht es jetzt mit der Persönlichkeitspsychologie (Modul 7) und mit dem nichtpsychologischen Wahlpflichtfach Mediendidaktik. Eigentlich wären nun 3 Wochen „Semesterferien“, aber ich hab mich so ans Lernen gewöhnt… warum den Trott ändern? Das Material für M7 habe ich schon, und zur Mediendidaktik gibt es frei zugängliche Einführungs-Videos.

Also an die Arbeit!

Lagerkoller

1. September 2010

Heute beneide ich die Mit-Studenten, die sich nicht nur auf die M5 und M6-Klausur vorbereiten, sondern auch noch zwischendurch arbeiten gehen oder für eine zusätzliche Modulklausur lernen. Echt getz. Ich habe die Nase im Moment so was von voll, abwechselnd über Entwicklungspsychologie und Testkonstruktion zu brüten… ich hätte gerne einen Nebenjob .

Am vernünftigsten wäre es sicher, einfach mal einen Tag lang gar nichts zu machen. Die Beine hochlegen, Fernseher einschalten und eine Staffelbox durchlaufen lassen. Oder den Hund ins Auto packen,  Wanderrucksack schnappen und Richtung Seengebiet losdüsen. Oder so was Ähnliches. Aber dafür bin ich zu feige – mit einem Tag weniger Klausurvorbereitung habe ich vielleicht den entscheidenden Nebensatz nicht mehr im Hirn, wenn es darauf ankommt.

Noch vier Tage Zeit zum Lernen. Die kriege ich jetzt auch noch rum.