Count-Down

22. August 2010

Lern-Endspurt, mal wieder, und die Sonne brennt. Nach 2 Wochen Regen (hab ich mir sagen lassen). Während des Urlaubs hat sich niemand um den Pool gekümmert, die Blätter habe ich jetzt rausgesaugt, aber eine ernsthafte Inbetriebnahme lohnt sich wohl nicht mehr: Wassertemperatur 13 Grad! D R E I Z E H N ! Bei 27 Grad Außentemperatur und laufender Solar-Heizung. Gut, dass ich nicht auf gut Glück reingestiegen bin! Das Wasser sieht so verlockend aus…

Ok, dann doch wieder zurück zu den Themen psychometrische Gütekriterien, Testkonstruktion und empirische Untersuchungen. Noch 15 Tage bis zur Klausur Nr. 5!

WIE Bluna bist DU eigentlich?!?

20. August 2010

… fragt die Heldin im Chaos.

Mensch, da darf ich gar nicht so genau drüber nachdenken.

Allein schon die Tatsache, dass ich in meinem Alter ein Studium angefangen habe und das auch ernsthaft betreibe, ist in den Augen von vielen Leuten schon seeeehr bluna.
„Was willste denn später damit mal anfangen?“ ist die Standardfrage, die ich immer noch zu hören bekomme. Letztens erst wieder von Tante H. , die Psychologie, Philosophie und Astrologie ohne mit der Wimper zu zucken in einen Topf wirft und sich um mein Seelenheil meine Finanzen sorgt.

Ja, und dann bin ich ein Sci-Fi-Serien-Junkie, ein wenig Action darf es auch sein. Zur Entspannung. Vorzugsweise im englischen Original. Was bin ich früher rumgerannt um mal ein Video auf Englisch zu ergattern! Da ist das Leben heute leichter. Im Moment läuft das Hobby allerdings auf kleinster Sparflamme.

Ist es bluna, mit Ü40 noch ein eigenes Skateboard sowie ein Kickboard zu besitzen? Ok, das Skateboard habe ich schon lange nicht mehr gefahren, um meinen Kids die Peinlichkeit zu ersparen 😉 , aber das Kickboard ist in Gebrauch. Manchmal ganz praktisch für die Hunderunde, wenn das Fahrrad zu weit hinten in der Garage verbuddelt ist.

Ich sammle Musikinstrumente und habe das Gen anscheinend an meine Töchter weitervererbt *seufz*. Bald müssen wir anbauen. Das Cello der Ältesten hat das Faß irgendwie zum Überlaufen gebracht und steht ständig im Weg herum.

Ich kann keine Bücher wegwerfen. Geht nicht. Selbst die wegen „nicht lesbar“ oder „totaler Schund“ ausgemusterten Exemplare lagern in einer Kiste und verstopfen den Dachboden. Kann ich doch niemandem schenken. Aber es sind Bücher. *hmpf*

Ein Leben ohne Musik geht nicht. Hören, Machen… egal. Stilrichtung: abhängig von Laune und Gelegenheit.

Ich trage im Winter gerne mal 2-3 Pullover übereinander, damit mir im Haus nicht kalt wird. 20 Grad Raumtemperatur ist eindeutig zu wenig!

Ich hasse es, zu spät zu einem Termin zu kommen. Lieber warte ich noch eine Weile im Auto/vor der Türe.

In Sachen motorisierter Mobilität bin ich nicht besonders wählerisch, aber das Fahrzeug muss mindestens 3 Räder haben. Motorisierte Zweiräder gehen gar nicht (braucht noch wer einen fast neuen Motorradhelm?). Ansonsten ist es mir wurscht ob es ein 280 kg-Teil ist  oder ein 3,5-Tonner mit Anhänger, ob Elektroantrieb oder Hybrid oder Verbrenner.  Natürlich immer dem Zweck angemessen – mit dem 3,5-Tonner fahre ich selten alleine zum Shoppen oder zum Frisör. Entsprechend bunt ist unser Fuhrpark . Zum Teil allerdings Ex-Berufsbedingt.

Irgendwie isses kein Wunder, dass mich im Dorf jeder kennt.

Aber sind wir nicht alle ein wenig Bluna?

Hi Hi Hilfe!

2. August 2010

So, jetzt versuche ich es einfach mal mit der Intelligenz der Massen…

Folgendes Problem: ich brauche ein neues Handy. Nicht, weil mein Altes kaputt oder geklaut oder nicht mehr gut genug ist. Sondern weil die Freisprecheinrichtung unseres Autos auf Bluetooth umgebaut wurde, damit alle in der Familie sie nutzen können.

Nur ich bin jetzt sozusagen ausgesperrt, weil ich ein ur-ur-altes Nokia besitze. Das kann nur Telefon und SMS. Sonst nix. Der Akku hält immer noch eine Woche durch, die Sprachqualität ist super, es klingelt ausreichend laut und hat sogar einen Wecker. Was will frau mehr? Fragt mich nicht, welches Modell das ist – da steht nix drauf. Das einzig Negative ist, dass das Ding keine Twitter-Nachrichten empfangen kann. Wobei ich nicht sicher bin, ob das nicht auch an dem Handyvertrag liegen könnte *grübel*.

Meine naive Überlegung war: schauste bei Amazon rein und bestellst dir mal eben so was ähnliches, nur mit Bluetooth. Ein einfaches Nokia also. Beim Lesen der Rezensionen war ich allerdings entsetzt: da war die Rede von schlechter Verarbeitung, schlechter Sprachqualität, klemmenden Tasten und Störgeräuschen. Jedes Modell hat andere Macken. Nicht ablesbares Display, schlapper Akku, Abstürze der Software… ein Trauerspiel. Aber auch andere Marken haben solche Probleme. Fazit: es gibt kein Handy in der Preisklasse bis 120  Euro, dass keine Horrorkommentare bekommen hat. Wat nu?

Da frage ich einfach mal in die Runde: welches Handy könnt ihr mir empfehlen?

Meine Anforderungen habe ich jetzt mal an die heutigen Möglichkeiten der Technik angepasst (es sollte ja ein paar Jahre genutzt werden):

  • Bluetooth
  • eventuell Möglichkeit zum E-Mail-Empfang
  • Mp3-fähig

Dann muss es gut in der Hand liegen (das mag ich so an meinem Nokia), ausreichend große Tasten haben (ein Negativ-Beispiel ist das Siemens S75, das geht gar nicht) und die Möglichkeit, einen normalen Kopfhörer mit Mini-Klinke irgendwie anzuschließen (über Adaper oder besser direkt). Normale Sprachqualität ohne Kratzen und Knacken versteht sich von selbst. Eine Kamera brauche ich nicht. Und mehr als 150 Euro will ich dafür nicht ausgeben.

Gibt es so ein Gerät, oder muss das erst noch gestrickt werden?

Sich einfach mal was Gutes tun

1. August 2010

Nachdem ich nun wirklich (zu meinem Erstaunen) regelmäßig laufe, und das zunehmend sportlicher, habe ich mir jetzt als kleine Belohnung eine bessere GPS-Uhr gegönnt. Bisher hatte ich ein Garminchen ohne Herzfrequenzmessung, aber da ich ja nicht mehr die Allerjüngste bin und mich außerdem beim Auswertungsprogramm (Sporttracks) die nicht ausgefüllten Felder wie z.B. zum Trainingsbereich nerven, gibt es nun das Modell mit HF-Brustgurt. Bin gespannt auf die Lieferung! Sobald das Teil da ist, kann ich bei meiner „alten“ Uhr endlich die schwergängige Taste reparieren lassen und sie dann gebraucht verkaufen. So ist der Plan.

Vielleicht werde ich ja irgendwann noch mal so  r i c h t i g  sportlich.

Auf  jeden Fall brauche ich einen Ausgleich zum Schreibtischhocken – wo ja beim Fernstudium sogar der (Spazier-)Gang zum Hörsaal ausfällt und man beim Anschauen der Online-Vorlesungen gemütlich die Reste aus dem Kühlschrank vernichten kann.

Bauchgefühl

18. Juli 2010

Da klingelt es vor ein paar Tagen an der Haustüre, und jemand hält mir einen Zettel hin:

„Ich habe meine Haus und meine Familie bei Hochwasser verloren und bitte um eine Spende“

Was tun?

Nach einem kurzen Blick auf diesen Mann habe ich nichts gegeben, „Nein“ gesagt und die Türe zugemacht. Aus Herzlosigkeit, aus Geiz?

Ich spende gerne für Projekte in unserem Dorf – wenn die Kerwa-Burschen (Kirchweih-Burschen) klingeln und um Unterstützung für das jährliche Fest bitten, wenn unsere Feuerwehr für ein neues Einsatzfahrzeug sammelt, oder auch wenn ein Zirkus in der verlassenen Zieglelei überwintert und Futtergeld braucht. Wir haben zwei Kinderdorf-Patenkinder (in Laos und in Somalia). Außerdem bin ich selber einige Jahre von Haustür zu Haustür gegangen, habe für eine caritative Einrichtung gesammelt und kenne daher auch die „andere“ Seite der Medaille.

Aber dieser Mann… da habe ich frei nach Gerd Gigerenzer mein Bauchgefühl sprechen lassen. Wie sollte ich herausfinden, ob seine Geschichte wahr ist? Er war gepflegt, gut rasiert, seine Klamotten waren sauber, ordentlich, nicht billig. Der zerlesene Zettel war mit einem Computer gedruckt. Es ist natürlich gewagt, allein daraus zu schließen, dass jemand einfach nur bequem an Geld kommen will, ohne wirklich in Not zu sein. Ja, ich hatte später ein ungutes Gefühl, ein schlechtes Gewissen. Aber mir blieben nur wenige Sekunden, um zu entscheiden.

Ich hatte befürchtet, dass ich nie erfahren würde, ob meine Entscheidung richtig oder falsch war. Aber nach diesem Zeitungsbericht

Bettler fahren in der Limousine vor

ist klar: mein Bauchgefühl hat funktioniert.

So im Nachhinein kann man sich natürlich fragen, warum ich nicht selber mal bei der Polizei angerufen habe, um den Kerl überprüfen zu lassen. Aber die Limousine hatte ich nicht bemerkt (die stand vermutlich auf dem Supermarktparkplatz) und so sicher war ich mir mit meinem Bauchgefühl dann auch nicht. Vielleicht beim nächsten Mal? Man lernt ja nie aus!

Festgelesen

10. Juli 2010

Da wollte ich nur ganz brav im Asendorpf (Psychologie der Persönlichkeit) nachschlagen, wie der IQ genau berechnet wird, und eine Stunde später schmökere ich immer noch in dem Buch. Schlimm! Das kommt doch alles erst nächstes Semester dran. Es ist sooo interessant, aber ich habe einfach keine Zeit, das schon alles zu lesen. *seufz*. Vielleicht lege ich es mir auf den Nachttisch.

Bis nächste Woche muss ich das Testkonstruktions-Skript komplett durchgearbeitet haben, denn am Samstag ist in München die Präsenzveranstaltung dazu. Ab 9 Uhr! Fast unmöglich, da per Zug pünktlich hinzukommen. Der erste ICE des Tages ist erst um 8:40 Uhr am Hauptbahnhof – dann muss ich noch zwei Stationen mit der U-Bahn fahren und ca. 10- 15 Minuten laufen. Ich habe schon ernsthaft überlegt, einen Klapproller oder das Kickboard mitzunehmen, um die Strecke schneller zu schaffen. Ohne Gepäck (Laptop mit SPSS ist Pflicht, dann noch Skript, Schreibzeug, Getränk und Verpflegung) wäre ich schneller, aber mit dem schweren Rucksack kann ich nicht joggen. Ob mich der Uni-Pförtner überhaupt mit einem Kickboard in die Uni reinlässt?

20 Uhr, 33 Grad :-)

9. Juli 2010

Sorry an alle, die mit der Hitze nicht klarkommen – aber ich finde es herrlich und fühle mich endlich mal pudelwohl. Mag wohl auch daran liegen, dass die Luftfeuchtigkeit im Moment nicht so hoch ist. Es wäre jetzt das richtige Wetter, um zum Lernen draußen auf der Terrasse zu sitzen. Ab und zu mal einen Sprung in den Pool. Optimal.

Leider plantschen in unserem Becken gerade an die 15  Jugendliche herum, die Terrasse ist mit Tischen und Stühlen zugestellt und in unserem Wohnzimmer lagen Essen, Getränke, Bowle und Nachtisch für eine halbe Kompanie. So ist das, wenn die „Kinder“ schon alt genug für eigene Partys sind, aber noch nicht ausziehen mögen. Wäre ja auch blöd, eine solche Location aufzugeben 😉 .

Ich konnte in meiner Jugend nur davon träumen. Für „Partys“ musste ich mein 12 m²-Zimmerchen nutzen, ein Pool war trotz vorhandenem Garten nicht drin. Zu meiner Zeit war das unerschwinglich teuer. Wir hatten ja damals nix.

Manchmal fürchte ich, dass meine Kids zu verwöhnt sind. Wenn ich erzähle, dass unser Badezimmer damals keine Heizung und kein warmes Wasser aus der Leitung hatte, schauen die mich immer an als wenn sie sagen wollten: „Ja klar, und die Kinder bringt der Storch!“.  Da fühle ich mich plötzlich sehr alt. Nein, ich möchte nicht darüber nachdenken, dass man in nicht allzuferner Zukunft über mich behaupten darf: die hat schon vor einem halben Jahrhundert gelebt!

Andererseits weiss ich eine heiße Dusche zu schätzen. Und unsere Zentralheizung. Und den Pool. Und die Wärme Süddeutschlands. Und den Sommer als solches. Hach!

Versuchspersonen gesucht!

19. Juni 2010

Falls hier jemand liest, der nicht in meinem Studiengang ist:

meine Gruppe vom empirisch-experimentellen Praktikum braucht noch dringend Freiwillige, die sich ca. 20 Minuten Zeit nehmen und diesen Online-Fragebogen

https://ww3.unipark.de/uc/HA_FernUniHagen_Psy_Tuebben_IL/94ff/?a=2

zum Thema „Spielverhalten und Vorstellungskraft“ bearbeiten würden. Die Studie läuft nur noch bis zum 27.06.2010. (update: die Studie ist abgelaufen und nicht mehr online!)

Psycho-Studenten aus Hagen können diesen (und andere) Fragebögen aktuell im virtuellen Labor bearbeiten und sich damit Versuchspersonenstunden anrechnen lassen.

Ich sage schon mal im Voraus Danke für die Unterstützung!

Bücher freilassen: Bookcrossing.com

16. Juni 2010

Gerade drüber gestolpert -> www.bookcrossing.com

Finde ich eine tolle Idee :  Bücher „in die freie Wildbahn“ zu entlassen, damit andere Leute sie finden und lesen können. Andererseits würde ich nur gute Bücher weitergeben wollen – und da fällt es dann doch schon schwer, sich davon zu trennen. Muss ich noch eine Weile drüber nachdenken.

8 Grad!

20. Mai 2010

In der Vergangenheit hat es immer gewirkt: ich schreibe einen Blogbeitrag über das schlechte Wetter, und schon wird es besser. Tja, aus irgend einem Grund funktioniert das nicht mehr.

Obwohl die Wetterfrösche am letzten Wochenende wenigstens von Montag bis Mittwoch etwas Sonne versprochen hatten, hat es geregnet und war kalt. Ich friere sogar im Haus, habe die Heizung laufen und sitze mit einem Winterpullover am Schreibtisch. Die Kinder sind erkältet und bei mir kratzt es auch schon im Hals. Die Morgenrunde vorhin habe ich mit Schal und Mütze absolviert.

Das darf doch echt nicht wahr sein!

Aber ich habe nun die Lösung gefunden – es brauchte nur ein wenig Recherche im Internet. Ich bestelle mir das passende Wetter beim Wetter-Bestelldienst!
-> http://www.wetter-bestell-dienst.de .

Achja, hier die Wetterdaten von vor genau einem Jahr: http://www.izb.fraunhofer.de .